Bornheim/Köln. Unser Helfer, der heute 17-jährige Jonas Moritz aus Bornheim hat bei der Jubiläumsstaffel von RTLs Ninja Warrior Germany für Furore gesorgt: Im großen Finale der 10. Staffel der beliebten Sport-Show belegte der Schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Platz zwei und musste sich erst in Stage 3 dem anspruchsvollen Parcours geschlagen geben. Nur Philipp Göthert aus Essen kam weiter als Moritz. Göthert absolvierte Stage 3 bis zum Buzzer und wurde „Last Man Standing“. Er gewann das Preisgeld von 25.000 Euro, scheiterte jedoch anschließend am letzten großen Hindernis, dem Mount Midoriama.
Für Jonas war es eine Premiere: Da eine Teilnahme erst ab 16 Jahren möglich ist, ging er in diesem Jahr zum ersten Mal an den Start – und überzeugte direkt in allen Runden. Er ließ bekannte Namen des Sports hinter sich: René Caselly, Moritz Hans, Kim Marschner und auch Lukas Kilian schieden allesamt früher aus als der Bornheimer Jung-Athlet.
Top-Athlet auch abseits der Show
Jonas Moritz gehört nicht nur im Fernsehen zu den besten Athleten Deutschlands. Im Jahr 2025 kämpft er in der nationalen Szene aussichtsreich um den Deutschen Meistertitel im Ninja-Sport, steht im deutschen Ninja-Sport-Ranking der Erwachsenen zwei Wettkämpfe vor Saisonende auf Platz 1.
Seine sportlichen Wurzeln liegen im Kunstturnen des Bonner TV. Heute trainiert er im TGV Bonn die Nachwuchs-Ninja-Sportler und arbeitet als Trainer im Stuntwerk Troisdorf. Seine Bewerbung für Staffel 11 von Ninja Warrior Germany hat er bereits eingereicht – die Reise geht weiter.
„Viel mehr Kopfsache als gedacht“ – Jonas über das Erlebnis
„Es war unbeschreiblich. Ich bin sehr froh über meine Leistung und die megatolle Zeit bei Ninja Warrior. Ich habe viel dafür trainiert und musste mich erst an den Ninja-Sport in der Show gewöhnen – es war eine ganz neue Erfahrung, viel mehr Kopfsache als vorher gedacht.“
Die Aufzeichnungen zur Show fanden im Juni in Köln-Ossendorf statt. Jonas konnte in der Vorrunde noch nicht buzzern, kam aber weit genug für das Halbfinale. Dort schaffte er die zweitschnellste Zeit und ließ im Finale 1 nichts anbrennen. In Finale-Stage 2 schafften nur er und Philipp Göthert den Parcours innerhalb der vorgegebenen Zeit.
Mit seiner Finalleistung hat der Bornheimer Gymnasiast nicht nur die TV-Zuschauer beeindruckt, sondern auch ein starkes Ausrufezeichen für die regionale Sportlandschaft gesetzt.









